
Marko Pogačnik wurde 1944 in Kranj (Slowenien) geboren und studierte Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Ljubljana, die er 1967 abschloss. In den Jahren 1965–1971 gehörte er zur Künstlergruppe OHO, in der er Konzeptkunst und Land Art entwickelte, mit dem Ziel, Kunst nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern als lebendigen Beitrag zur Transformation der Wahrnehmung von Raum und Natur zu gestalten. Anfang der 1970er gründete er mit Familie und Freunden die künstlerisch-spirituelle Gemeinschaft „Šempas Family“, in der kreative Praxis, Naturverbundenheit und gemeinschaftliches Leben miteinander verflochten waren.
Ab den 1980er Jahren verlegte Pogačnik seinen Schwerpunkt auf Landschafts- und Erdheilung – er entwickelte Lithopunktur, bei der Steine mit symbolischen Zeichnungen („Kosmogramme“) in bestimmten Landschaftspunkten platziert werden, um energetische Disharmonien auszugleichen. Parallel dazu leitet er Übungen und Körperpraktiken („Gaia Touch“), die helfen, die Verbundenheit mit Erde, Naturwesen und den unsichtbaren Dimensionen des Lebens zu spüren. Seine Werke, Interventionen in Natur und Stadtlandschaft, Bücher und Workshops haben internationale Resonanz; Pogačnik lebt in Šempas, Slowenien, und verbindet in seinem Leben und Werk Kunst, Wissenschaft, Spiritualität und Ökologie.
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